Starke Familien. Gute Schulen.

Nach jahrelanger unsinniger Abbaupolitik ist es an der Zeit, unseren einst fortschrittlichen Kanton wieder vorwärts zu bringen. Investitionen in Familien und Bildung haben das Potential, das Wirtschaftswachstum zu fördern, die Produktivität zu steigern, die persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten zu begünstigen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Vertiefter Einbezug der Frauen in die Arbeitswelt

Die Schweizer Wirtschaft wächst rasant. Die Kehrseite dieses Hochs ist ein wachsender Arbeitskräftemangel bei den Unternehmen, der sich insbesondere bei den Fachkräften zeigt.

Ein solcher Mangel droht, unabhängig von der Konjunkturlage, auch angesichts der Alterung der Gesellschaft. Ein vertiefter Einbezug der Frauen in die Arbeitswelt ist somit nicht nur aus Gründen der Gleichstellung und der finanziellen Absicherung der eigenen Altersvorsorge dringend notwendig.

Dafür setze ich mich ein

Um die Position der Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter zu stärken, ist die Verfügbarkeit einer bezahlbaren familienexternen Kinderbetreuung zentral.

Ein Augenmerk sollte insbesondere auf die Betreuungssituation von Kindern im Schulalter gelegt werden. Denn die Vereinbarkeit wird deutlich schwieriger, sobald die Kinder zur Schule gehen.

Mit der Einführung von Tagesschulen können die Organisation von Unterricht und Betreuung optimiert, die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Freizeit verbessert und die Bildungsgerechtigkeit unterstützt werden.

Entlastung des Mittelstands und der tieferen Einkommen

Die rückwärtsgewandten Kräfte haben heute die Baselbieter Politik fest im Griff und treiben ihre Abbaupolitik voran. Darunter leiden Familien, ältere Personen und Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.

Dafür setze ich mich ein

Neben den Mietkosten sind heute die Krankenkassenprämien die grösste finanzielle Belastung für untere und mittlere Einkommen. Hier braucht es dringend Entlastung. Um das zu erreichen, müssen die individuellen Prämienverbilligungen erhöht werden.

Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus

Die Wohnsituation im Kanton Baselland ist für viele Menschen schwierig: Der Wohnraum ist knapp und meist zu teuer. Gemeinnütziger Wohnungsbau wird nicht gefördert.

Dafür setze ich mich ein

Kanton und Gemeinden müssen Projekte des gemeinnützigen Wohnungsbaus durch Genossenschaften, Stiftungen oder durch kommunale Initiativen unterstützen, etwa durch Abgabe von günstigem Bauland im Baurecht, durch administrative und planerische Unterstützung sowie durch Gewährung von Bürgschaften.

Investitionen in eine nachhaltige Bildung

Wieso glaubt die Politik noch immer, Lernergebnisse mit Strukturreformen verbessern zu können? Wieso blühen im Landrat endlose Debatten um die "richtigen" Methoden und Lehrbücher?

Die zentrale Frage in der Bildungspolitik muss lauten: Was bewirken wir bei unseren Schülerinnen und Schüler? 

Dafür setze ich mich ein

Was Schülerinnen und Schüler lernen, bestimmt die einzelne Pädagogin und der einzelne Pädagoge. Lehrerinnen und Lehrer sollten keine Zeit mit unwichtigen Dingen verschwenden müssen, damit sie sich wieder auf ihren Kernauftrag konzentrieren können. Sie arbeiten an einer Schule um zu unterrichten und an der Weiterentwicklung der Schule mitzuwirken.

Die externen Leistungschecks während der obligatorischen Schulzeit sind abzuschaffen. Die Lehrerinnen und Lehrer sollen wieder das volle Vertrauen zurückerhalten, dass sie eine glaubwürdige Beurteilung der Schülerinnen und Schüler liefern können. Die Leistungschecks sind teuer und haben keinerlei positiven Effekt auf den Schulalltag.

Digitalisierung der Bildung und lebenslanges Lernen

In der wissensbasierten Wirtschaft des 21. Jahrhunderts nimmt die Bildung eine zentrale Rolle ein: Nichts wird wichtiger sein für den Erfolg oder Misserfolg unseres Landes.

Dafür setze ich mich ein

Auf allen Bildungsstufen sind digitale Lehr- und Lernformen verstärkt zu nutzen. Dazu braucht es passende fachdidaktische Konzepte, ausreichende Investitionen in die IT-Infrastruktur der Schulen und genügend Mittel, um die Lehrpersonen entsprechend weiterzubilden. Im Vordergrund muss die kritische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung stehen.

Anpassung an die Digitalisierung ist eine Lebenslaufgabe. Das lebenslange Lernen muss deshalb gefördert werden. Das Bildungssystem richtet sich heute zum allergrössten Teil an junge Menschen. Diese einseitige Ausrichtung muss korrigiert werden. Die Bildungsbudgets sollten auch für Menschen im fortgeschrittenen Alter geöffnet werden, so dass alle ein Leben lang die Möglichkeit haben, sich aus- und weiterbilden zu können.